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PXSBC Leukerbad, 16.06.2019

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Zweiter Sieg für Forchini
Mit ihrem souveränen Sieg beim Proffix Swiss Bike Cup hat Ramona Forchini in Leukerbad ihre Führung in der Gesamtwertung ausgebaut. Lara Krähemann holte sich Rang zwei in der U23-Wertung
In Leukerbad ging es 1,5 Kilometer bergauf und es war klar, dass dieser Anstieg der Massstab sein würde. Es bildete sich eine dreiköpfige Spitzengruppe mit Ex-Weltmeisterin Pauline Ferrand Prevot (Fra) und der Deutschen Nadine Rieder. Ramona Forchini aber war so selbstbewusst und machte in der zweiten von fünf Runden am Anstieg Druck.
Mit entscheidend für die Lücke, die bei der Zieldurchfahrt bereits 23 Sekunden betrug, war aber eine nasse, technische Passage, die Forchini deutlich schneller bewältigte als Rieder und Ferrand Prevot.
So oder so, die jb Brunex-Felt-Pilotin war an diesem Tag die stärkste Fahrerin, denn sie produzierte jede Runde Bestzeit.
„Ich habe mich gut gefühlt und der lange Anstieg war kein Nachteil für mich“, meinte Forchini mit einem Lachen. Mit 1:29 Minuten Vorsprung auf Kathrin Stirnemann und 2:15 Minuten Differenz auf Ferrand Prevot verbuchte sie ihren zweiten Saisonsieg.
In der Gesamtwertung baute sie ihre Führung gegenüber Stirnemann noch mal um 20 Punkte aus.
190616 02645 by Kuestenbrueck SUI Leukerbad XCO WE WJ ceremony WU KraehemannL ClauzelH TreschMAuch bei Lara Krähemann lief es im Wallis sehr gut. Die U23-Fahrerin hielt im Kampf um Rang sieben lange mit ihrer U23-Konkurrentin Helene Clauzel aus Frankreich mit, einer Fahrerin, die im U23-Weltcup schon in den Top-Ten gelandet ist.
„Es lief wirklich gut“, bestätigte Krähemann. „Ich habe dann in der Abfahrt den Anschluss verloren und konnte den im letzten Aufstieg nicht mehr schliessen.“
So wurde es 35 Sekunden hinter Clauzel ein guter achter Rang (+8:07).
Herren: Fabio Püntener verfehlt knapp die Top-Ten
Das halbe Rennen lang war Fabio Püntener besser unterwegs, als man das erwarten konnte. In der zweiten Runde fuhr er von Position elf auf acht nach vorne, war gemeinsam mit Joel Roth unterwegs und kämpfte um die Position als drittbester U23-Fahrer im Feld.
Doch dann machten sich Rückenbeschwerden bemerkbar und Püntener musste er sein Tempo dosieren. Er fuhr mehr als eine halbe Minute pro Runde langsamer und landete schließlich auf Position elf, 5:20 Minuten hinter dem französischen Weltklasse-Fahrer Jordan Sarrou  (1:34:12) und war damit fünftbester U23-Fahrer. Püntener. „Der lange Aufstieg hat keine Schwächen verziehen. Jetzt muss ich schauen, dass ich meinen Rücken wieder fit bekomme.“
Casey South war zwei Wochen nach seinem Sturz bei den Schweizer Meisterschaften nicht in normaler Verfassung und landete so nur auf Platz 25 (+11:20). Die erste Runde war noch im normalen Bereich (13.), doch dann musste South den Rückzug antreten.
„Ich habe gelitten wie eine Sau, bin aber nicht schnell gefahren“, drückte es Casey South ziemlich drastisch aus. „Jedes Mal, wenn ich Gas geben habe, hatte ich große Mühe mit der Atmung.“
Ob es mit der Höhe zusammenhing oder die Pollen eine Rolle spielten, wusste er nicht zu sagen. „Ich lasse mich aber auf keinen Fall entmutigen“, meinte er.

Juniorinnen: Liehner auf Platz vier
190616 02577 by Kuestenbrueck SUI Leukerbad XCO WE WJ ceremony LiehnerA MarzaniL SchneebeliJ PesseN RouillerMBei den Juniorinnen erwischte Annika Liehner einen „super Start“, wie das selbst einschätzte. Gemeinsam mit einer Italienerin ging Liehner an dritter und vierter Position in die erste Abfahrt.
„Leider verlor ich durch einen Fahrfehler den Anschluss“, erzählte sie nach dem Rennen, das sie schließlich 3:37 Minuten hinter Jaqueline Schneebeli (58:37) und hinter zwei Italienerinnen als Vierte beendete.
„Ich konnte mein Tempo durchziehen und bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Jetzt geht es weiter nach Südtirol in ein Trainingslager mit der Nationalmannschaft“, bilanzierte Liehner.