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Österreichische Staatsmeisterschaft, 2019

 

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Österreichische Meisterschaften: Foidl holt Bronze

Bei den Titelkämpfen im oberösterreichischen Windhaag bei Perg kämpfte Max Foidl gegen Karl Markt mehrere Runden lang um die Silbermedaille.
Vorne war Titelverteidiger Gregor Raggl schon früh entkommen und das Duo Markt/Foidl neutralisierte sich gegenseitig.
„Ich war nach dem gestrigen Rennen ziemlich müde und Charly (Markt) ist es genauso gegangen. Dann war da relativ schnell ein großes Loch.
Als es ins Finale ging, hatte der Routinier etwas mehr abzuliefern als Foidl, der schließlich mit 1:04 Minuten Rückstand auf Raggl (1:17:24) und 21 Sekunden hinter Markt die Bronze-Medaille eroberte.
„Ich bin die drei Runden zuvor ziemlich aktiv gefahren, weil ich wusste, dass es gegen Charly in der letzten Runde ziemlich schwierig wird. Aber ich bin nicht weggekommen“, erzählte Foidl. „Als er dann attackiert hat, konnte ich die Lücke nicht wieder schließen.“
Dennoch war der Österreicher aus der Schweizer Equipe „alles in allem glücklich“, dass er „um Silber kämpfen“ konnte. „Es fühlt sich wieder viel besser an als vor ein paar Wochen.“
Am Tag zuvor hatte es in Windhaag ein C1-Rennen gegeben, das Vize-Weltmeister Gerhard Kerschbaumer gewinnen konnte. Das österreichische Trio kam in derselben Reihenfolge ins Ziel wie am Sonntag auch, Max Foidl wurde Vierter. „Nach zwei Runden musste ich abreißen lassen und bin mein eigenes Tempo gefahren“, erklärte Foidl. 

Lisi Osl muss damit leben, dass sie in diesem Jahr die Österreichischen Titelkämpfe ohne Edelmetall verließ.  Mit der Vorgeschichte, der Herzmuskel-Entzündung im Frühjahr, war klar, dass die Meisterschaft für sie zu früh kam.
Für die elffache Österreichische Meisterin war es nicht einfach zu akzeptieren, dass sie nicht um den zwölften Titel mitkämpfen konnte und dass es nicht mal zu einer Medaille reichte. Als Vierte erreichte sie mit 4:15 Minuten Rückstand das Ziel.
„Na ja“, begann Osl ihr Statement, „mit dem Ergebnis bin ich sicher nicht zufrieden. Aber nach dieser ganzen Vorgeschichte habe ich das Gefühl, dass ich auf dem Weg zurück bin. Ich bleibe dran.“ 
Tamara Wiedmann kämpfte bei den Juniorinnen drei Runden lang gegen Favoritin Mona Mitterwallner um den ersten Platz. Meist lag sie in der führenden Position, dicht gefolgt von Mitterwallner. Wiedmanns Tempo-Arbeit öffnete gleichzeitig eine große Lücke zu Rang drei.
Doch dann zog Mitterwallner vorbei und davon. Wiedmann brachte den erhofften zweiten Platz ins Ziel, 1:17 Minuten hinter Mitterwallner (1:05:33) und 2:45 Minuten vor Cornelia Holland.
„Silber war mein Ziel“, zeigte sich Wiedmann zufrieden mit ihrer Ausbeute.