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PXSBC, Solothurn_12.05.2019

 

190511 04823 by Kuestenbrueck SUI Solothurn XCO WE WJ ceremony NeffJ CourtneyK ForchiniRDreimal auf dem Podest

Der Proffix Swiss Bike Cup in Solothurn wurde für Ramona Forchini vom Team jb Brunex-Felt zu einer gelungenen Generalprobe. Sie wurde Dritte, genauso wie ihre Teamkolleginnen Lara Krähemann in der U23 und Annika Liehner bei den Juniorinnen.
Lange rechneten Beobachter des Rennens nicht damit, dass Ramona Forchini am Ende, 37 Sekunden hinter Weltmeisterin Kate Courtney (USA, 1:26:53) als Dritte auf dem Podest stehen würde.
Sie kämpfte wiederholt um den Anschluss an die Spitzengruppe. Als in der vorletzten Runde Kate Courtney am Berg das Tempo erhöhte, riss die siebenköpfige Gruppe auseinander.
Hinter der US-Amerikanerin lagen Alessandra Keller und Jolanda Neff auf Verfolgung, als Keller stürzte und aufgeben musste.
So sprang Forchini noch aufs Podium. Glücklicher Zufall war das allerdings nicht, denn der Felt-Bikerin gelang eine fulminante Schlussrunde. Sie war 15 Sekunden schneller als Courtney und Neff. Damit verbesserte sie sich noch von Position sechs auf drei.
„Am Schluss habe ich noch meinen Turbo gezündet“, meinte eine zufriedene Forchini. „Alles lief gut. Nur, dass ich auf Asphalt stets alleine gegen den Wind kämpfen musste.“ Umso erstaunlicher. „Alles perfetto für Albstadt“, meinte sie dann mit Optimismus in Richtung Weltcup-Auftakt in Deutschland.

Sophie van Beerswordt-Wallrabe erreichte mit 7:58 Minuten Differenz als Zwölfte das Ziel. „Das ist noch nicht da, wo ich sein will“, erklärte die Niederländerin. „Aber es war schon mal besser als letzte Woche.“ Sie hoffe sich in den nächsten zwei Wochen bei den Weltcup-Rennen weiter zu verbessern. „Ich brauche einfach noch etwas Geduld“, meinte sie.

Im gleichen Rennen erreichte Lara Krähemann Rang 14 (+9:27). Damit war sie drittbeste U23-Fahrerin im Feld. „Die Form kommt auf das erste Weltcup-Rennen und es ist super cool, wieder auf dem Treppchen stehen zu können. Ich hatte ein gutes Gefühl und freue mich nun auf die Weltcup-Saison“, kommentierte Krähemann ihr Ergebnis.

Herren: Püntener zufrieden
Im Herren-Rennen lief es bei Max Foidl „durchwachsen“, wie er selber urteilte. Die große Gruppe an der Spitze verpasste er knapp und wenn auf der langen Asphalt-Passage die Lücke mal aufgegangen ist, lässt sich das gegen eine zusammen arbeitende Gruppe kaum noch korrigieren.
„Ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Aber vielleicht sollte ich auch gar nicht viel darüber nachdenken und einfach schauen, wie es in Albstadt funktioniert“, meinte Foidl, der am Ende mit 5:55 Minuten Rückstand auf Weltmeister Nino Schurter (1:28:12) 21. wurde.

Fabio Püntener wurde 26. (+7:03) und damit achtbester U23-Fahrer. Er kam nicht perfekt ins Rennen, konnte sich aber im langen Anstieg nach vorne arbeiten. Püntener setzte sich in einer Gruppe fest, verlor aber durch kleine Fahrfehler die Formation zeitweise wieder. „Das war auf dem langen Flachstück etwas ärgerlich, weil dort starker Gegenwind herrschte. Aber ich konnte den Anschluss am Berg dann wieder herstellen“, so Püntener.
Erst in der Schlussrunde konnte er nicht mehr mithalten. „Mit dem Rennen bin ich aber ziemlich zufrieden“, zog er ein positives Fazit.
Juniorinnen: Liehner rettet Rang drei
Richtig gut weg kam Annika Liehner im Schanzengraben nicht, doch von Rang sechs nach einer Runde kämpfte sie sich im Verlauf der zweiten Runde auf Position 3 nach vorne kämpfen.
Am letzten Anstieg übernahm sie sogar Rang zwei. „Ich hatte dann leider keine Kraft mehr als der Angriff von Nicole Göldi kam und habe mich mit letzter Kraft auf den dritten Platz gekämpft. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung und freue mich auf das nächste Rennen in Albstadt“, erklärte Liehner.
Mit 5:02 Minuten Rückstand auf Jaqueline Schneebeli (1:11:14) und 28 Sekunden hinter Göldi durfte sie mit aufs Podest.

UCI Marathon Serie in Singen/H., Deutschland, 12. Mai 2019

Casey South schafft Quali für Marathon-WM
Beim gut besetzten Hegau Bike-Marathon im deutschen Singen/Hohentwiel hat Casey South einen starken elften Platz belegt und damit sein Ziel, die Qualifikation für die Marathon-Weltmeisterschaften in Grächen erreicht.
Casey South hielt auf den 98 Kilometern in der welligen Vulkanlandschaft von Beginn an sehr gut mit. Erst als der spätere Sieger Sascha Weber aus Deutschland das Tempo anzog, musste er die Spitze ziehen lassen.
Doch er hielt sich sehr gut. In einer Dreier-Gruppe von Position neun bis elf kurbelte er über die ungewohnt lange Distanz. „Das war schon lang mit knapp vier Stunden, aber es ist nun mal Marathon“, meinte South. „Ich habe gelitten was gegangen ist.“
Erst auf den letzten Kilometern wurde er von seinen zwei Begleitern abgehängt.
„Ich bin trotzdem zufrieden mit meiner Leistung. Ich habe mit dem Top-20-Ergebnis die Quali für die WM erreicht und das war das Ziel“, so Casey South.
In der Endabrechnung war er als Elfter, 9:20 Minuten langsamer als Sascha Weber (3:38:51) und gleichzeitig zweitbester U23-Fahrer im Feld.