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Rennen in Rivera und Haiming, 07.04.2019

Ötztal Mountainbike-Festival Haiming / Swiss Bike Cup Rivera

190407 02721 by Kuestenbrueck AUT Rivera XCO WE WJ ForchiniR BroderJForchini fährt trotz Fehler aufs Podest

Zum Auftakt des Proffix Swiss Bike Cup in Rivera hat Ramona Forchini als Zweite gleich mal das Podest erobert. Lara Krähemann war mit ihren zehnten Rang nicht ganz zufrieden. In Haiming, Österreich fuhr Lisi Osl derweil auf Platz zwölf ins Ziel.

 

190407 02956 by Kuestenbrueck AUT Rivera XCO WE WJ ceremony KupferschmiedR ForchiniR KellerA StirnemannK GoryckaPRamona Forchini erwischte am Monte Tamaro einen guten Start und lag gemeinsam mit Alessandra Keller in Führung.  Doch sie musste die amtierende U23-Weltmeisterin noch auf der ersten Runde ziehen lassen. „Zu viele Fehler“, habe sie in der ersten Runde gemacht, bekannte Forchini.

„Ich war etwas überrascht von der rutschigen Strecke. Dann wurde es aber viel besser und gegen Ende des Rennens hörte es auf zu regnen“, so Forchini. Am Schluss sei es dann klebrig geworden, was die Sache auch nicht einfacher machte.

„Ich hatte hier und da einen Stolperer, aber mit meiner Performance bin ich heute echt zufrieden.“  Die rein körperliche Verfassung stimmte sie für die kommenden Wochen zuversichtlich.

Mit 2:44 Minuten Rückstand auf die Weltcup-Gesamt-Vierte Keller (1:28:48) erreichte sie das Ziel.

Lara Krähemann kam zwar gut ins Rennen, doch dann verlor sie ihren Rhyhtmus. Mehrere Stürze und Fahrfehler warfen die U23-Fahrerin zurück auf Rang zehn (+16:34). „Die Arbeit ruft, ich glaube da ist noch einiges an Potenzial“, meinte sie selbstkritisch.

Im Herren-Rennen verbuchte Casey South mit Rang 14 und damit zwei Weltranglistenpunkten ein Erfolgserlebnis. Teilweise kämpfte er sich bis auf Position zwölf nach vorne, aber wenn dann von hinten ein Weltklasse-Fahrer wie Lukas Flückiger kommt, lässt sich für den U23-Fahrer natürlich nicht  dagegen halten.
„Mir ist es gut gelaufen“, meinte Casey South. „Es waren schwere Bedingungen, man musste im Kopf cool bleiben und das ist mir gelungen. Ich habe bis zum Schluss gekämpft.“ So konnte er ein paar höher eingeschätzte Konkurrenten hinter sich lassen. 6:46 Minuten Rückstand auf Mathias Flückiger (1:25:20) wurden notiert.

Fabio Püntener belegte Rang 20 (+11:26). Er bezeichnete seinen Wettkampf als „mässig“. Die Startphase und die ersten Runden seien noch in Ordnung gewesen. „Aber als ich aufdrehen wollte, passierte eher das Gegenteil. Ich konnte zwar konstant, aber nur langsam zu Ende fahren“, zeigte er sich ein wenig enttäuscht. Zudem verlor er in der Schlussphase Luft aus dem Hinterreifen und flog einmal kopfüber in den Schlamm. Danach konnte er den Lenker nicht mehr richtig festhalten, weil er voller Dreck war. Also kein Tag um ihn in der Rubrik „Gelungen“ abzuheften.

Im Rennen der Juniorinnen kam Annika Liehner auch nicht ohne Handicap durch die Konkurrenz, zeigte sich am Ende aber „happy mit meinem Rennen.“ Am Start wurde sie abgedrängt, war froh, dass sie nicht stürzte, verlor aber viele Positionen. „Ich konnte mich danach wieder gut fangen und mein Tempo weiter fahren“, berichtet Liehner.
Sie kämpfte sich bis auf Position vier nach vorne, doch wegen der vielen Schlammpassagen fiel ihr dann in der Schlussrunde noch die Kette herunter.
Platz sechs mit 9:53 Minuten auf die überragende Jaqueline Schneebeli (1:13:15) stand am Ende zu Buche.

HC-Rennen in Haiming:
Osl zeigt sich verbessert

Beim stark besetzten Ötztaler Mountainbike-Festival konnte Lisi Osl schon etwas zufriedener ihr Resümee ziehen. Dabei war es weniger der zwölfte Platz, 6:05 Minuten hinter der Siegerin Anne Tauber (Niederlande, 1:16:02), sondern das Körpergefühl, das ihr Mut machte. „Rein physisch ging es einiges besser als letzte Woche in Langenlois“, meinte Osl. Was sie störte, war ein „Hänger“, bei dem sie den Anschluss an ihre Landsfrau Lisa Pasteiner und an die Deutsche Meisterin Elisabeth Brandau verlor.
Die Strecke in Haiming war nach Schneefällen vom Freitag zwar nicht tief, aber doch in den vielen Wurzelpassagen rutschig. „Das war nicht einfach, aber cool zu fahren.“
Teamkollege Max Foidl beendete das Rennen der Herren in einem Weltklasse-Feld auf Rang 20, 5:55 Minuten später als Sieger Stephane Tempier aus Frankreich (1:28:22). Er kommentierte sein Resultat ähnlich wie Osl.
„Es war besser als in Langenlois. Klar, das ist nicht das Ergebnis, was man sich vorstellt, aber wenn man sich die Ergebnisliste anschaut, auch wieder nicht so schlecht. Mir fehlt noch die Rennhärte, aber es wird besser“, meinte Foidl.

190407 74518 by Hartmann AUT Haiming XCO WE WU WJ ceremony WUBei den Juniorinnen gelang Tamara Wiedmann als Dritte der Sprung aufs Podest. Auf heimischem Terrain war Wiedmann 3:47 Minuten langsamer als die andere Lokalmatadorin Mona Mitterwallner (1:05:45), die 1:03 Minuten vor der Schweizerin Ronja Blöchlinger gewann.

 

 

 

Fotos findet Ihr in der Galerie, unser Hoffotograf war exclusiv in Haiming für uns!! @Juergen Gruenwidl