Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mediterranean Epic, 14.-17.02.2019

Mediterranean Epic TeamDoppelsieg am Mittelmeer
 
Ramona Forchini vom Team jb Brunex Felt hat mit einer eindrucksvollen Vorstellung in Oropesa del Mar die viertägige Etappenfahrt Mediterranean Epic gewonnen. Die Österreicherin Lisi Osl wurde Zweite. Ramona Forchini, Max Foidl und Fabio Püntener erkämpften zusammen den Sieg in der Teamwertung. Max Foidl beendete seinen ersten Saison-Wettkampf auf Rang 14.  
 
Nur am ersten Tag stand Ramona Forchini nicht zuoberst auf dem Podest. Da musste sie der Australierin Rebecca McConnell den Vortritt lassen. Was sie von Freitag bis Sonntag an der spanischen Mittelmeer-Küste zu bieten hatte, das war beeindruckend. Mit einem klaren Etappensieg übernahm sie das Grüne Führungstrikot, verteidigte es am Samstag, als sie gemeinsam mit ihrer immer stärker werdenden Teamkollegin Lisi Osl als Ausreißer-Duo das Ziel erreichte und erneut den Etappensieg feierte. Am Sonntag demonstrierte Forchini auf den letzten 48 Kilometern noch mal ihre Dominanz und feierte letztlich klar mit 23:15 Minuten Vorsprung auf Osl den Gesamtsieg. 
„Mein Fahrplan stimmt und es lief alles perfekt“, bilanzierte Forchini. Das schloss das Team hinter dem Team mit ein. „Das Team war genial, die Organisation super und das Wetter hat auch gepasst“, erklärte die strahlende 24-Jährige. 
 
Lisi Osl, die sich am Samstag durch den Parforce-Ritt mit Forchini auf die zweite Position geschoben hatte, strahlte auf dem Podest mit der Sonne um die Wette. „Ich bin total happy, dass ich meinen zweiten Gesamtrang verteidigen konnte und erstaunt, dass ich auch am letzten Tag noch so gut unterwegs war“, erklärte Osl. „Ich habe mich von Tag zu Tag besser gefühlt und das zeigt mir, dass ich auf einem guten Weg bin.“ Am Schlusstag wurde sie noch mal Etappenzweite. 
Auch im Team jb Brunex-Felt habe man um die Sportler herum „perfekt“ gearbeitet, fügte die Tirolerin hinzu. „Das gibt mir extrem viel Vertrauen.“
 
Mit Gesamtrang 18 holte sich Team-Neuling Sophie von Beerswordt-Wallrabe mit 1:51:58 Stunden Rückstand auch noch wertvolle Weltranglistenpunkte. Die Niederländerin hatte schon am ersten Tag über eine Stunde verloren, weil sie früh einen Reifendefekt erlitt und dann 15 Kilometer weit mit diesem Handicap hinter sich bringen musste. Am zweiten Tag wollte sie zeigen, was sie drauf und beendete die Etappe auf Rang zehn. Am Samstag war Sophie von Beerswordt-Wallrabe erneut auf den Weg zu Rang zehn, als sie 15 Kilometer vor dem Ziel erneut einen Plattfuß hatte. Doch entmutigen ließ sie sich nicht.  
„Ich wollte Revanche“, sagt sie lachend. „Ich war ein bisschen müde, hatte aber ein gutes Gefühl.“ Ergebnis: Platz sieben. „Ich bin froh, dass ich so fahren konnte, denn damit habe ich nicht gerechnet. Im Januar war ich krank und konnte nicht richtig trainieren.“ 
 
Herren: Foidl bei der finalen Etappe Siebter
Max Foidl spürte, dass die Mittelmeer-Rundfahrt für ihn „die erste harte Belastung“ war. „Ich denke, deshalb ist das beste Ergebnis auch erst am letzten Tag gekommen“, meinte der Österreicher. 
Da wurde er Etappensiebter und verbesserte sich auf Schlussrang 14, 11:22 Minuten hinter Gesamtsieger David Valero. 
„Das war richtig hart, ich hätte nicht gedacht, dass der Level hier so hoch ist“, meinte Foidl. Etliche spanische Marathon-Fahrer waren sehr schnell unterwegs und man habe vor dem ersten Berg schwer um die Position kämpfen müssen.
„Mit der Form bin ich aber voll zufrieden“, zog er dennoch ein zufriedenes Fazit.
 
Auch für Fabio Püntener reichte es zu Weltranglistenpunkten. Er schloss die vier Tage auf Platz 32 (+32:50) ab. „Die Strecken waren super hart, technisch wie physisch. Aber mein Felt Edict hat während der vier Tage perfekt funktioniert“, meinte Püntener. In dem starken Teilnehmerfeld sei er über die UCI-Punkte durchaus froh und mit seiner Leistung auch zufrieden. 
 
Teamchef Joe Broder freute sich über die Einzelleistungen seiner Athleten sehr!
Aber auch, dass er mit seinem Team die Teamwertung, gegen durchaus namhafte Gegner, gewinnen konnte liess ihn strahlen.