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Snow Bike Festival Gstaad, 27.01.2019

FB IMG 1548537103360Prächtiges Comeback im Schnee
Den Gesamtsieg hat Lisi Osl beim Snow Bike Festival in Gstaad nur um 17 Sekunden verpasst, doch die Österreicherin aus dem Team jb Brunex Felt war bei ihrem Comeback nach schwerer Verletzung mit Platz zwei mehr als zufrieden. Casey South landete bei den Herren auf Platz sieben.
Lisi Osl feierte viereinhalb Monate nach ihrem Knöchelbruch von der WM in Lenzerheide einen prächtigen Einstand in den Wettkampf-Zirkus. Die Tirolerin gewann am Donnerstag prompt den Prolog über 13,3 Kilometer und schlüpfte ins Leaderjersey.
Die folgenden drei Tage kämpfte sie stark, musste aber jeweils der Deutschen Nadine Rieder den Vortritt lassen. Die hatte beim Prolog etwas Pech gehabt, als sie falsch abgebogen war und viel Zeit verlor.
Am letzten Tag riss Rieder wieder aus. Lisi Osl konnte zwar die Polin Paula Gorycka noch distanzieren, doch sie rollte 17 Sekunden zu spät über die Ziellinie und musste deshalb den Gesamterfolg noch der Konkurrentin überlassen.
„Nadine hat verdient gewonnen, da gibt es nichts zu rütteln“, gratulierte sie fair. „Ein bisschen ärgerlich ist es natürlich schon, weil es nur 17 Sekunden sind. Aber die muss ich eher in den beiden letzten Tagen suchen. Heute ist es eigentlich gut gegangen.“
In erster Linie aber freute sie sich über das gelungene Comeback, auch wenn mit dem Knöchel längst noch nicht alles im grünen Bereich ist. „Ich will nicht jammern, aber ich habe im Gelenk noch nicht den Winkel. Es ist jedes Mal ein kleiner Stich. Zum Glück war das Wetter gut und es gab nur wenige Laufpassagen. Ich bin aber froh, dass ich jetzt schon so viel machen kann“, meinte Lisi Osl. Und dafür, dass sie im Januar eigentlich noch nicht „in Rennstimmung“ sei, könne sie sehr zufrieden sein.
IMG 20190126 WA0008Das konnte auch Chasey South sein. Er startete mit einem zwölften Platz im Prolog, kam dann aber besser zurecht auf dem eisigen Terrain mit Abfahrten über Skipisten, die bis zu 80 Stundenkilometer schnell wurden.
Platz acht am zweiten Tag, Rang neun am dritten und zum Schluss im Sprint nur knapp am Podest vorbei auf Position vier.
Das ergab einen prima siebten Rang mit 6:58 Minuten Rückstand auf Ex-Teamgenosse Ramon Lauener, der in 4:50:57 Stunden die Etappenfahrt gewinnen konnte.
Casey sagte: „heute wollte ich unbedingt in die Top 5 fahren! Nun ist es ein 4.ter Platz geworden. Bin zufrieden das ich das zeigen konnte. Es war ein mega Event, und das Wetter hat mitgespielt! Einfach genial!“