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6# UCI Weltcup Val di Sole, 27.08.2017

Sina Vorstart

Zwei Wochen vor den Weltmeisterschaften hat Thomas Litscher beim Weltcup-Finale im Val di Sole ein Ausrufe-Zeichen markiert.
Der Biker vom Team jb BRUNNEX-Felt landete auf Platz sechs und fliegt mit viel Selbstvertrauen nach Australien zur WM. Sina Frei fuhr im U23-Rennen zum dritten Mal in Folge auf Rang zwei.

Thomas Litscher 1. kjpgThomas Litscher tastet sich Schritt für Schritt an seine top Leistung heran.
An diesem warmen Tag im Tal der Sonne spielte Litscher in der Verfolgergruppe der Ausreißer Nino Schurter und Stephane Tempier (Fra) eine aktive Rolle.
Einmal fuhr er den sechs anderen Konkurrenten sogar weg, wurde aber wieder eingeholt. „Es hätte ja auch klappen können“, schmunzelte er im Ziel.
Überhaupt war ihm zum Lachen zumute, auch wenn er am Ende das Weltcup-Podium beim sechsten Sieg in Folge von Nino Schurter um 17 Sekunden verpasste.
„Ich bin happy“, fasste er seine Gemütslage zusammen. „Ich bin nicht mehr weit vom Podium entfernt. Das gibt mir jedes Mal mehr Selbstvertrauen, ich kann meine Grenzen immer weiter verschieben.“
Als es in der Verfolgergruppe um die Plätze drei bis fünf geht, kann er allerdings nicht mehr reagieren. „Am Schluss musste ich einfach überleben“, gab Litscher Einblick. „Platz sechs ist gut, ich bin jetzt sehr zuversichtlich für die WM.“

Die peilt auch Sina Frei als Höhepunkt an und die U23-Europameisterin sprach davon, dass es gut sei, dass sie „noch Luft nach oben“ hätte.
Luft nach hinten hatte, wie in allen Rennen der Saison, das Trio Kate Courtney (USA), Evie Richards (Gbr) und Sina Frei. Sie machten die Podestplätze wieder unter sich aus.
Courtney riss in Runde eins eine kleine Lücke, die ihre beiden Konkurrentinnen nicht mehr schließen konnten.
Bis zur dritten von fünf Vier-Kilometer-Runden bleibt der Abstand noch so, dass man sich bei jb Brunex-Felt noch Hoffnungen auf den zweiten Saisonsieg der 20-Jährigen machen kann. „Dann habe ich einen Fahrfehler gemacht“, erklärt Sina Frei, warum der Abstand rasch auf 20 Sekunden anwächst.
Ob sie früher an Richards hätte vorbei gehen sollen? Sina Frei zögert. „Ja. Nein. Vielleicht hätte ich früher mitfahren sollen“, sagt sie dann und fügt an: „Ich hatte das Gefühl, dass ich im Hinterreifen zu wenig Luft habe, bin dann aber einfach weiter gefahren.“ Das Gefühl ist trügerisch, die Luft ist okay. Aber Courtney ist weg.

Ein anderes Thema verursacht später eine Entschuldigung seitens eines Offiziellen des Radsport-Weltverbands, obschon der dafür nicht verantwortlich ist.
1:10 Stunden vor dem Start wird Sina Frei zur Anti-Doping-Kontrolle gebeten. Blutabnahme. „Es war halt Pech“, meint Frei, „das nächste Mal ist es vielleicht eine andere.“
So bedeutend der Anti-Dopingkampf auch ist, doch vor einem Cross-Country-Rennen greift das in den gewohnten Ablauf der Start-Vorbereitungen ein. „Ich wollte gerade zum Warm-Up losfahren“, bestätigt Frei, die in der Gesamtwertung auch hinter Courtney Platz zwei belegt.

 

Im U23-Rennen der Herren landete Casey South mit einer Runde Rückstand auf Platz 75.

 

 

 

 

 

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