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6# PROFFIX Swiss Bike Cup Basel, 20.08.2017

Sina PSBC Basel 20.08.2017 1 k Sina Frei sprintet in Muttenz zum Sieg
Zwei Anläufe hat sie gebraucht, beim dritten Versuch ist es ihr gelungen: Sina Frei hat Jolanda Neff beim Swiss Bike Cup in Muttenz im Sprint geschlagen und mit ihrem zweiten Sieg ihre Führung in der Gesamtwertung ausgebaut. Thomas Litscher gelang erneut der Sprung aufs Fünfer-Podium.

2016 hatte es in Muttenz auch einen Sprint zwischen Sina Frei und Jolanda Neff gegeben.

Neff hatte den von der ersten Position aus gewonnen. Dieses Jahr in Solothurn war es wieder zum Duell zwischen der 24-jährigen Neff und ihrer 20-jährigen Konkurrentin vom Team jb Brunex-Felt gekommen.
Frei hatte sich kurz vor dem Ziel einen Fehler erlaubt und wieder verloren. An diesem Sonntag machte die U23-Europameisterin aus Uetikon am See dann alles richtig. Abgesehen davon, dass sie über die gesamte Distanz des taktisch geprägten Rennens einen bärenstarken Eindruck hinterließ, hatte sie auch die richtigen Schlüsse aus dem Vorjahr gezogen.
Nachdem sie in der letzten Runde mit Alessandra Keller die letzte Begleiterin abgeschüttelt hatten, kam es wieder zum bekannten Duell. Sina Frei aber manövrierte sich diesmal bei der Einfahrt auf die Rennbahn an die erste Position und zog dann mit Vollgas durch. Trotz Windschatten gelang es Jolanda Neff nicht mehr an Sina Frei vorbei zu fahren. In 1:30:18 Stunden durfte sie sich mit zwei Zehntel Vorsprung als Gewinnerin feiern lassen.
„Voriges Jahr bin ich nicht mehr vorbei gekommen“, kommentierte die Siegerin. „Deshalb wollte ich es von vorne probieren und es ist aufgegangen. Und ich habe dieses Jahr ein größeres Kettenblatt aufgelegt.“
Von der unterlegenen Konkurrentin kam faire Anerkennung. „Mega stark gefahren“, sagte Neff bei der Umarmung im Ziel.
Mit dem Sieg liegt Sina Frei vor dem Finale in Lugano jetzt in der Gesamtwertung des Swiss Bike Cup mit 50 Punkten Vorsprung auf Linda Indergand in Führung und steht vor ihrem ersten Erfolg in der Elite-Kategorie.

Thom PSBC Basel 20.08.2017 1 kHerren: Thomas Litscher super zufrieden
Gut aufgelegt präsentierte sich Thomas Litscher im Herren-Rennen. In Runde zwei von acht griff er am einzigen Anstieg der Strecke an und nahm den späteren Sieger Sam Gaze mit zu einem ersten Ausreiß-Versuch. Das Duo arbeitete sich bis zu 20 Sekunden Vorsprung heraus, ehe sich die Verfolger auf Zusammenarbeit besannen und Litscher und Gaze wieder einholten.
Trotz dieses Ausflugs wurde Litscher nicht durchgereicht, sondern blieb eine mit bestimmende Figur im Rennen.
Als Sam Gaze und der Italiener Gerhard Kerschbaumer in der Schlussphase Tempo machten, musste der Thaler allerdings Tribut zollen. „Da hat mir am Schluss die Spritzigkeit gefehlt“, gestand Litscher und führte das auf einen „harten
Trainingsblock“ für die WM zurück. „Ich bin super zufrieden über meinen Auftritt in diesem starken Feld.“
Der wurde mit Rang fünf, 49 Sekunden hinter Gaze (1:30:56) belohnt.

U23: 17. Platz für Casey South
Casey South hatte im U23-Rennen lange Anschluss an die Spitzengruppe, die bisweilen auf 19 Fahrer anwuchs. „Ich bin immer grade noch so dran gekommen“, erzählte South.
Das hatte allerdings ein Ende, als sein Schweizer Landsmann Vital Albin vorne Betrieb machte und die Gruppe auseinander flog.
Casey South kämpfte für die verbleibenden zwei Runden um Positionen und landete schließlich auf Rang 17, mit 1:21 Minuten Rückstand auf Albin (1:22:15).
„Ich bin ganz zufrieden“, nickte South noch außer Atem.
Ramon Lauener und Nico Eichenberger belegten die Plätze 35 (+4:05) und 36 (+5:30).
Eichenberger war zu Beginn etwas übermütig und war sogar an erster Stelle zu finden. „Wahrscheinlich bin ich zu schnell angegangen“, schmunzelte Eichenberger. „Ich habe dann schon gemerkt, dass es mir zu viel wird.“
Schließlich stellten sich auch Krämpfe ein. „Die habe ich dann wieder in den Griff bekommen“, so Eichenberger, der am Ende nicht unzufrieden war.
Ramon Lauener, noch gehandicapt von seinem Bänderriss aus Kanada, kam nicht an sein gewohntes Leistungsvermögen heran.  

Juniorinnen: Lara Krähemann fehlt die Unterstützung in der Gruppe
„Das ist schon ein spezielles Bike-Rennen.“ Lara Krähemann verwies bei ihrem Statement zur Platz 14 in der UCI Junior Serie auf die Besonderheiten des Kurses in Muttenz. „Wenn man in einer Gruppe ist, wo nicht so gefahren wird, dann kann man nicht viel machen. Alleine kannst du nicht von einer Gruppe zur nächsten springen.“
Das ist treffend analysiert, aber es ist ja auch nur einmal im Jahr.
Krähemann verpasste dann in der Schlussrunde am Berg den Anschluss. „Da hat mir ein wenig die Kraft gefehlt, aber immerhin habe ich noch den Schluss-Sprint um Platz 14 gewonnen“, erläuterte sie, die eigentlich mit ihrem Körpergefühl ganz zufrieden war.
3:58 Minuten Rückstand auf Europameisterin Laura Stigger (Österreich) wurden notiert.
Chiara Kopp kam als 17. (+5:18) ins Ziel, reichlich erschöpft. „Ich war am Berg einfach nicht stark genug und musste immer die Lücken wieder zu fahren. Das war anstrengend“, meinte die Österreicherin. „Im Moment geht nicht mehr, ich habe alles probiert.“

Junioren: Fabio Püntener
Die Leistung, respektive das Ergebnis von der EM konnte Fabio Püntener in Muttenz nicht wiederholen. Er wurde mit 1:43 Minuten Rückstand auf den Sieger Joel Roth (1:10:00) 13. und sprach von einem „harten Rennen“, weil man „immer voll am Fahren“ war.
Am Ende ordnete er dieses spezielle Rennen mit „so lala“ ein und befand sich da in guter Gesellschaft. Der spanische Europameister Jofre Cullell musste dem auch Tribut zollen und kam erst 15 Sekunden nach Püntener als 15. ins Ziel.
Jorin Gabriel lag als 19. (+2:58) noch mal eine weitere Minute zurück, was auch nicht seinem Vermögen entspricht und Dominic Schwab hatte als 85. mit einer Runde Rückstand keine Chance.

Bereits am Samstag hatte U17-Fahrer Lars Kämmlein sein Rennen als 27.  mit 1:40 Minuten Rückstand auf Lars Sommer (32:35) beendet

 

 

 

 

 

 

 

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